socken und bürsten / 5:43

Januar 19, 2009

Im Rhein-Haardt-Express zwischen Münster und Mönchengladbach

am Dienstag den 21.10.08.

um 5:43

 

Ich erreiche gleich Haltern am See – in Socken.

Diese ist meine Bahn, da sitz ich schon mal in Tennissocken und lehne die noch nassen Haare an die kalte Scheibe. Meine Kleidung riecht nach Rauch von gestern. Nach Markus Raum. Markus, den ich seit ungefähr 6 Jahren kenne, stellte ich gestern fest.

Markus, mein Auffangnetz, meine Schulter, …wo ich schlafen, duschen, essen darf.

Zwischen und mit den Katzen, dem Chaos und Anna, die auch dort wohnt.

Fühl mich sehr gut aufgehoben. Der richtige Ort gestern Nacht und immer wieder, wenn ein Hafen nötig…

Ich wache auf. Ich drücke die Taste am Wecker den er gestellt hat. Rieche noch einmal das Bett das er mir gestern Nacht gebaut hat. Seine pinke Zahnbürste darf ich benutzen, ebenso sein Handtuch, sein Duschgel, sein Haarwachs.

Seine leise, schläfrige Stimme aus einem Berg von Bettdecke:

„Und morgen früh, …da stehen zwei pinke Bürsten, aber die eine is pinker…“ Danke!

Ich schleiche, damit er noch schlafen kann. Später sitzt er in der gleichen Bahn, vielleicht sogar auf diesem Platz, und steigt um in Bochum.

Doch jetzt schläft er und so rolle ich nun in angenehm stiller Stimmung durch das Ruhrgebiet. Die Menschen dösen oder sprechen gedämpft.

Mir fällt auf, das ist meine Lieblingszeit in der Bahn. Weil alles ruhiger ist, die Menschen sich langsam bewegen und die Klappe halten. Währenddessen macht es mich lächeln, in aller Stille und in Socken in Gedanken zu versinken.

Gedanken an pinke Bürsten und ein Mickymaus-T-Shirt für die Nacht,

Gedanken an ein warmes Telefonat gestern abend,

Gedanken an den Geburtstagskuchen in meiner Tasche,

Gedanken die in Bewegung bleiben…

 

blicke

Januar 19, 2009

S8 Düsseldorf  - Mönchengladbach

Am 01.Dezember 08

 

…und ich frage mich, warum ist schon ein einfacher Blick in die Augen zu intim?

 

Was wäre wenn…

Alle Vorwärtsblicke mich fixierten?!

Sie sähen das Draußen in mir

Den Regen, die Ruhe in mir

Sie sähen Distanz in mir

Kuschelig warme Anonymität in mir

 

Stell dir vor:

Ein Blick ist nicht immer ein Spiegel

Mein Blick kann vieles sein,

das würde funktionieren:

Mein Auge als Schrottgroßhandel für abgenutzte Blicke

Ein ständiges Nehmen und Geben

Ich als Königin des Blickrecyclings

Fachhändlerin für Spezialblicke

allerdings nie auf Bestellung

Immer unberechenbar, weil sonst – langweilig

…schau mal-

 

Eine Überraschungsblick in mir

Ein Augenzwinkern, ein Scherz in mir

Eine ganze Schweigeminute — in mir

Ein Magnetblick in mir

Eine Hochspannungsleitung in mir

 

Ein Auffahrunfall mit dir in mir

Eine Tüte Schmunzeln für dich mit mir

Ein Stück Zuckerbrot für dich von mir

Ein ganzer Schießbudenbesitzer

Ein Hauptgewinn für dich in mir

 

Eine mark achtzig hier in mir

Nur in meinem exklusiven Blick des Moments

Ja, guck ruhig, trau dich doch du billiger Vorwärtsblick,

du Trinkpäckchenblick…

 

nee, du hast grad nicht so Lust zu gucken

Du willst „die Landschaft genießen“

Du willst deine Ruhe,

was interessiert dich wie ich gucke?!

 

Jaa, du hast Angst!

Ist ja auch nicht ungefährlich für so nen Vorwärtsblicker

Könnte ja sein, ich lese deine Gedanken

Könnte ja sein ich mach euch alle nackt

Könnte ja sein irgendwas bleibt da…

Irgendwas, irgendwas, irgendetwas

 

-ein Stück von mir in dir

Blick exponiert – Blick explodiert – passiert!

 

 

rückwärts sträwkcür

Januar 19, 2009

S8 Mönchengladbach – Düsseldorf

Am 01.Dezember 08

 

Ich fahre rückwärts Bahn und denke rückwärts über rückwärts nach.

 

rückwärts, …

 

Wer oder was ist eigentlich rückwärts?

Was will rückwärts von mir?

Und was macht es mit den anderen?

Und – interessiert euch das überhaupt…?

 

Einstieg in Fahrtrichtung rückwärts

 

Ich stelle fest, ich fahre schon wieder rückwärts

Und dann stelle ich fest:

 

Rückwärts ist das Gegenteil von Vorwärts,

aber rückwärts fahren muss nicht heißen,

dass man sich nicht vorwärts bewegt.

 

Rückwärts kann man reden, fallen, Fahrrad fahren.

 

Rückwärts fahren heißt, sich dem Ziel nähern, ohne es zu fixieren.

 

Es gibt unterschiedliche Rückwärtse:

Einmal das Rückwärts wobei man sich in die gleiche Richtung bewegt wie beim Vorwärts,

nur dass man selbst andersrum ist.                                                                             

 

Dann das Rückwärts, wo man sich für die Gegenrichtung entscheidet und plötzlich von der Vorwärts- in die Rückwärtsbewegung wechselt, dahin wo man herkam. Würde man sich bei dieser Aktion umdrehen wäre es eindeutig ein „Zurück“, (aber darum geht es hier nicht.)                      

Von diesen Rückwärtsen gibt es tausende. Unmöglich all diesen Arten gerecht zu werden.

 

Heute geht es darum, was Rückwärts mit mir und den anderen macht und umgekehrt.

Und dafür lasse ich mich ein weiteres Mal in die blaukarierten Polster fallen,

die von den meisten so lange geschmäht werden, bis es nur noch die Wahl zwischen rückwärts und stehen gibt.

 

Die Rückwärtse sind so unterschiedlich wie ihre Protagonisten:

Man unterscheidet allgemein zwischen freiwilligen und unfreiwilligen Rückwärtsfahrern,

wobei diese Unterteilung weitere Klassifikationen unterschiedlicher Spezies

von „Rückwärts muss ich immer kotzen“ bis hin zu „Also vorwärts kann ja jeder ne?“

mit sich bringt.

                                                                                                                     

 

 

Von der riesigen Spanne dazwischen, von aus-Versehen-Rückwärtsfahrern,

von genötigten oder überredeten Rückwärtsfahrern, Gelegenheits- und Genussrückwärtsfahrern, aber auch von stark abhängigen und rücksichtslosen Kampfrückwärtsfahrern, von pubertierenden Opfern von Rückwärtsfahrmutproben, sowie von hemmungslosen Rudelrückwärtsfahrern ganz zu schweigen.

Ich selbst ordne mich am ehesten dem Genussrückwärtsfahrerspektrum mit leichter Suchttendenz und geringfügig erhöhtem Agressionspotential gegenüber Vorwärtsfahrern zu.

 

Das ist nämlich genau wie dieses Fahrstuhlphänomen:

Man stelle sich vor:

Ich fahre wie immer rückwärts und da sitzt diese

stumme Masse vorwärts gerichteter, vorwärts fahrender Blicke

so sehr bemüht an mir vorbei zu sehen.

Ich lächle jemandem zu – „ZACK!“ – fliegt der Vorwärtsblick zum Fenster raus.

Nicht ein einziger schafft es, mich anzusehen

na toll…ich frage mich, warum ist schon ein einfacher Blick in die Augen zu intim?

 

Rückwärts fahren heißt sich dem Ziel nähern, ohne es zu fixieren.

 

Fortsetzung folgt…

Getier

Januar 19, 2009

Ein schlaksiger Affe stiefelt in die Bahn, schlägt die Beine übereinander, verheddert sich.

Sie nickt, nickt, nickt und kaut, kaut, kaut, die kleine dicke Katze. Sie boxt dir entgegen und lacht, schnurrt, feixt.

Sardinen aus der Dose schnupft der Papagei. Der ölige Käfer leckt sich über die Lippen, reckt den Kopf nach vorn, schaut um sich, prüft, krebst zum Kleinen, der neben dem Großen steht und zischt davon. Ein Leopard stiert aus dem Fenster. Die Libelle sonnt sich, obwohl es nicht regnet.

ENDFASSUNG Große Schwester, kleiner Bruder

Januar 18, 2009

19.12.2008 | 13.09 Uhr | U76 Meerbusch-Büderich, Landsknecht-Düsseldorf Hbf

Mäpmäpmäp – die Türen schließen sich, die Bahn setzt sich in Bewegung. Als Schwester und Bruder sich in die Sitze fallen lassen, sind sie völlig außer Atem. Mal wieder hatten sie sich beeilen müssen. Der kleine Bruder hatte einfach die unangenehme Angewohnheit ihrer Mutter geerbt, immer auf die letzte Sekunde zu warten, um dann rennen zu müssen. Ihr Ding ist das aber nicht. Sein Handy klingelt. Er geht ran.

‚Fängt ja wieder gut an…‘ denkt die Schwester. „Ich weiß!“ zischt der Bruder in sein Handy und starrt aus dem Fenster. Seine Freundin ist am anderen Ende der Leitung. Er hatte ihr versprochen, dass sie sich heute auf jeden Fall sehen. Wie lang er denn jetzt weg sein wird, fragt die Freundin. „Ähm, so ne Stunde?“ er schaut seine Schwester fragend an. Sie nickt und denkt: ‚Früher war das alles einfacher. Früher gab es die Familie. Fertig.‘ Heute, ja heute, da gibt es Abistress, Sport, Musik und seine Freundin. Sie kann sich nicht erinnern, in der Schulzeit so viel Stress gehabt zu haben. Der Bruder steckt sein Handy mit einem Handgriff in seine Jackentasche und wünscht sich im nächsten Augenblick, dass diese Dinger nie erfunden worden wären.

Sie sitzen sich schweigend gegenüber und schauen aus dem Fenster. Er trommelt mit seinen Fingern auf dem Sitz, sie dreht ihre Wollmütze in ihren Händen. Vor Kurzem hatte die Schwester gelesen, dass der beste Abstand zwischen zwei Geschwisterkindern bei drei bis vier Jahren liegt. Dann sei das ältere Kind genug in seinem Charakter gefestigt, um mit einem kleinen Konkurrenten auszukommen. Demnach hätten sie beide den perfekten Abstand, denkt sie und muss schmunzeln.

„Ich mache einfach alles so wie du es gemacht hast!“ hatte er immer aus dem Brustton seiner Überzeugung gesagt. Sie schaut ihn an. „Was ist denn?“ fragt er. „Du hast wieder diesen komischen Blick. Mütterlich. Mütterlich ist der richtige Ausdruck für diesen Blick.“ sagt er. „Du machst jetzt Abi…“ antwortet sie. „Ich fass es nicht! Mir kommt es vor, als ob ich grad erst von der Schule gegangen bin… dabei ist das jetzt schon fast vier Jahre her!“ Sie schauen sich an.

Die Bahn hält, Bruder und Schwester stehen so schnell auf wie sie gekommen sind und steigen aus. Mäpmäpmäp, die Türen schließen sich, die Bahn setzt sich in Bewegung.

13.40 Uhr | Düsseldorf Hbf | Maria

Wartetätigkeiten

Januar 17, 2009

Das heutige Regieteam teilt mit:

Tätigkeiten, denen  im Wartesaal nachgegangen werden kann:

  • Apfel essen
  • Mandarine schälen
  • Zeitung/ Buch lesen
  • in die LUft gucken
  • dösen
  • Text schreiben
  • SMS schreiben
  • an den Haaren spielen
  • ständig Sitzposition ändern
  • in der Tasche was suchen
  • trinken
  • an der Kleidung zupfen
  • ungeduldig auf die Uhr schauen
  • Projektion/ Fernseher angucken
  • Kreuzworträtsel lösen

Vielleicht fällt Euch ja noch was ein…?

Schön wäre es, wenn mögliche Requisiten am Montag mitgebracht werden!

Große Schwester, kleiner Bruder

Januar 12, 2009

19.12.2008 | 13.09 Uhr | U76 Meerbusch-Büderich, Landsknecht-Düsseldorf Hbf

Mäpmäpmäp – die Türen schließen sich, die Bahn setzt sich in Bewegung. Mir gegenüber lassen sich ein Bruder und eine Schwester in die Sitze fallen. Sie sind völlig außer Atem. Mal wieder hatten sie sich beeilen müssen. Der kleine Bruder hatte einfach die unangenehme Angewohnheit ihrer Mutter geerbt, immer auf die letzte Sekunde zu warten, um dann rennen zu müssen, denke ich. Ihr Ding ist das aber nicht, denke ich weiter und dann sagt die Schwester es: „Es ist immer dasselbe…“ sagt sie und er reagiert genervt: „Jaja…wie auch immer!“ Die beiden sitzen da. Ich schaue sie an. Sein Handy klingelt. Er geht ran.

‚Fängt ja wieder gut an…‘ denkt die Schwester. „Ich weiß!“ zischt der Bruder in sein Handy und starrt aus dem Fenster. „Ja, ich weiß, aber wir müssen jetzt halt Weihnachtsgeschenke kaufen…“ Seine Freundin ist am anderen Ende der Leitung. ‚Mist!‘ denkt er und trommelt mit seinem Finger nervös auf der kleinen schwarzen Armablage. Er hatte ihr versprochen, dass sie sich heute auf jeden Fall sehen. Wie lang er denn jetzt weg sein wird, fragt die Freundin. „Ähm, so ne Stunde?“ er schaut seine Schwester fragend an. Sie nickt und denkt: ‚Früher war das alles einfacher. Früher gab es die Familie. Fertig.‘ Heute, ja heute, da gibt es Abistress, Sport, Musik und seine Freundin. Sie kann sich nicht erinnern, in der Schulzeit so viel Stress gehabt zu haben. Der Bruder steckt sein Handy mit einem Handgriff in seine Jackentasche und wünscht sich im nächsten Augenblick, dass diese Dinger nie erfunden worden wären.

Bruder und Schwester sitzen sich schweigend gegenüber und schauen aus dem Fenster. Ich schaue die beiden an. Er trommelt mit seinen Fingern auf dem Sitz, sie dreht ihre Wollmütze in ihren Händen. Vor Kurzem hatte die Schwester gelesen, dass der beste Abstand zwischen zwei Geschwisterkindern bei drei bis vier Jahren liegt. Dann sei das ältere Kind genug in seinem Charakter gefestigt, um mit einem kleinen Konkurrenten auszukommen. Demnach hätten die beiden den perfekten Abstand, denke ich und muss schmunzeln.

Ich schaue die beiden an. Oft hat sie zu seiner Freundin schon gesagt: „Ich bin froh, dass er dich jetzt hat! Dann kann er seine Launen an dir auslassen und lässt mich in Ruhe.“ Aber irgendwie vermisst sie auch die Zeit, in der er nur ihr kleiner Bruder war. „Ich mache einfach alles so wie du es gemacht hast!“ hatte er immer aus dem Brustton seiner Überzeugung gesagt. Jetzt schaut sie ihn an. „Was ist denn?“ fragt er. „Da ist er wieder, dieser komische Blick. Mütterlich. Mütterlich ist der richtige Ausdruck für diesen Blick.“ sagt er. „Du machst jetzt Abi…“ antwortet sie. „Ich fass es nicht! Mir kommt es vor, als ob ich grad erst von der Schule gegangen bin… dabei ist das jetzt schon fast vier Jahre her!“ „Ich würd lieber noch ein bisschen länger zur Schule gehen.“ sagt er.

Die Bahn hält, Bruder und Schwester stehen so schnell auf wie sie gekommen sind und steigen aus. Mäpmäpmäp, die Türen schließen sich, die Bahn setzt sich in Bewegung. Ich fahre weiter.

13.40 Uhr | Düsseldorf Hbf | Maria

Fahrtenschreiber goes BIS

Januar 9, 2009

Hallo meine Lieben,

soeben habe ich folgende Mail von Herrn Haupt bekommen:

„Hallo, Frau Jolitz,
Könnten Sie dieses interessante Angebot mal mit den „Fahrtenschreibern“ und
Prof. Els diskutieren und beantworten?
Mit Dank und Gruß – und ein sonniges Wochenende!
Rudolf Haupt

Rudolf Haupt M.A.
Hochschule Niederrhein
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Reinarzstr. 49, 47805 Krefeld
Tel. 02151-822-3610
Haupt

—— Weitergeleitete Nachricht
Von: Claudia Uebach-Pott
Datum: Fri, 9 Jan 2009 13:27:48 +0100
An: Haupt
Unterhaltung: Lesung im BIS
Betreff: Lesung im BIS

Hallo Rudolf Haupt,

ich habe von ihrem Schreibprojekt in Bus und Bahn gehört und bin als
Literatur-Veranstalter im BIS-Zentrum für offene Kulturarbeit in 41061
Mönchengladbach, Bismarckstr.99 an interessanten Lesungen interessiert.Vielleicht
haben die Akteure ja Lust im BIS aufzutreten. Über eine Mail oder Rückruf 0160
2525874 würde ich mich sehr freuen.

Herzlichen Gruß

Claudia Uebach-Pott“

Anscheinend scheinen wir doch mit unserer minimalen Öffentlichkeitsarbeit viel zuerreichen!
Was meint ihr dazu?
Ich schlage vor, wir reden da mal morgen zum Auftakt des Probenwochenendes drüber!?

Liebe Grüße,
Maria

P.S.: In der Rheinischen Post wurden wir laut Caro wohl auch schon erwähnt…

Frohes Schaffen

Januar 8, 2009

Hallo ihr lieben FahrtenschreiberInnen!
Ich wollte mich kurz melden, um euch ein gutes, kreatives und erfolgreiches Probenwochenende zu wünschen. Wie bei der Terminauswahl bereits erwähnt, werde ich an dem Wochenende nicht dabei sein können. Ich versuche evtl. Samstagabend noch für 1-2 Stunden vorbeizukommen, weiß aber nicht ob das zeitlich hinhaut. Ich verspreche aber, ich werde eilen!
Durch Telefonate und E-Mails bin ich auf dem Laufenden. (Puh, super, dass euch unser „Konzept“ im Großen und Ganzen gefallen hat!) Ich freue mich auf Dienstag und eure ganzen Erzählungen!

Also, bis dahin: Frohes Schaffen und ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße,
Kathrin

Vorahnung

Januar 7, 2009

Sie wusste genau, dass sie, wenn Sie an Tagen wie diesen aus einer Bahn die vorbeifahrende Landschaft beobachtet, zur Melancholie neigt.

Mönchengladbach/Düsseldorf-Bilk S8
25.10.2008 10:24-10:40


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